Silent Hill 4: The Room ist ein klassisches Survival-Horror-Spiel mit Psycho- und Horrorelementen ab 18 Jahre. Der vierte Teil der 'Silent Hill'-Reihe erschien im September 2004 gleichzeitig für PlayStation 2, Xbox und PC und hat eine eigenständige Geschichte. Es sind keine wichtigen Vorkenntnisse der ersten drei Teile notwendig. Dennoch gibt es im Spiel eine Verbindung zu Teil 2, in dem ein Zeitungsausschnitt auf den Serienmörder Walter Sullivan hindeutet, der in Silent Hill 4 eine große Rolle spielt. Es werden somit die näheren Hintergründe über Walter Sullivan aufgeklärt, die in Silent Hill 2 nur kurz angeschnitten wurden.
Henry Townshend leidet unter Albträumen. Seit fünf Tagen träumt er jede Nacht denselben Traum, in seinem Apartment in South Ashfield eingeschlossen zu sein.
Beim Aufwachen stellt sich dieser Alptraum eines Tages jedoch als Realität heraus, da seine Wohnungstür von innen mit Schlössern und Ketten verriegelt ist und eine fremde Person ebenfalls von innen 'Geh nicht raus! Walter!' an seine Wohnungstür geschrieben hat. Fernseher und Radio sind tot, die Fenster lassen sich nicht öffnen, Henrys Klopfen und seine Rufe hört niemand. Die Blicke aus dem Türspion sowie aus seinen Fenstern bestätigen Henry, dass das Leben um sein Apartment herum nach wie vor seinen gewohnten Lauf nimmt. Schließlich findet Henry durch ein Loch in der Wand seines Badezimmers einen Weg aus seiner Wohnung. Doch jenseits des Loches erwartet ihn keinesfalls die Außenwelt, sondern abscheuliche Albtraumwelten, in denen er bloß zuschauen kann, wie der Schrecken seinen Lauf nimmt.
Neuerungen
Insgesamt unterscheidet sich Silent Hill 4 stark durch Handlung, Spielmechanik und Szenarien von den Vorgängern. Zu den Unterschieden zählt unter anderem, dass die Handlung nicht im altbekannten Silent Hill stattfindet, dass der Protagonist immer wieder die Möglichkeit hat, in seine Wohnung zurückzukehren und dass es keine Silent-Hill-typische Traumwelt gibt (die Betonung liege hier auf 'typisch', da eine Parallelwelt als solche vorhanden ist). Der Horror geht bei diesem Teil der Serie weniger von visuellen Effekten aus, sondern setzt eher auf psychologische Ängste und kafkaeske Szenarien. Jede Welt muss in leicht abgeänderter Form zweimal durchlaufen werden. Zur Enttäuschung einiger Fans sind bekannte Angstmacher, die die Serie auszeichneten (zum Beispiel die Taschenlampe oder das Radio), weggelassen worden.
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