Overblood ist ein klassisches Survival-Horror-Spiel aus dem Bereich Science-Fiction ab 12 Jahre. OverBlood ist ein Action-Adventure für die PlayStation aus dem Jahr 1997. Seinerzeit von mir unbeachtet, schenkte ich dem Spiel heute Aufmerksamkeit, da ich es für kleines Geld erhielt. Rechnet man die Entwicklungszeit hinzu, handelt es sich um einen knapp 15 Jahre alten Softwaretitel.
Und das sieht man deutlich: Es bedarf einiger Überwindung, die vollkommen veraltete 3D-Grafik des Spiels anzunehmen. Statt Finger besitzen die Spielfiguren Polygonklumpen; sie reden, zeigen dabei aber keinerlei Mimik. So sah die moderne Welt der Videospiele 1997 aus; und man war begeistert, wollte mehr. Dennoch zeigt sich im Vergleich, daß bereits seinerzeit hochwertigere Grafiken auf der PlayStation Anwendung fanden.
OverBlood bietet durchschnittlichen Survival Horror. Das Spiel greift in weiten Teilen auf die Thematik des damals ein Jahr alten Resident Evil zurück: Der Protagonist wacht in einer Forschungsstation aus dem Kälteschlaf auf, hat sein Gedächtnis verloren. Schnell wird klar, daß er von einem lebensbedrohlichen Virus befallen ist, der letztlich die Mutation in einen Zombie zur Folge hat. Es gilt nun, sich zu heilen und aus der Forschungsstation zu entkommen.
Und das im Kampf gegen die zu Untoten mutierten Mitarbeiter der Station. Doch diese sind selten anzutreffen und leicht zu bekämpfen. OverBlood lebt durch eine dichte Atmosphäre, Herumlaufen und Lösen von einfachen Rätseln sind die Hauptaufgaben. Die eine Schusswaffe, die das Spiel bietet, verbringt die meiste Zeit brav im Inventar. Teils minutenlange, vorgerenderte Filmsequenzen übernehmen gar die besonders starken Spielgegner, tragen aber auch viel zur Handlung bei.
Die Musikuntermalung ist stimmig, die deutsche Sprachausgabe gut. Größter Schwachpunkt ist eine verkorkste Steuerung, die sich für das ständige Hängenbleiben der Spielfiguren an Gegenständen und Wänden verantwortlich zeigt.
Für Anhänger des Genres ist OverBlood auch heute noch einen Blick wert. Ich wurde gut unterhalten, allerdings nur knapp drei Stunden; dann war Feierabend und der Spielheld befreit. Das ist heute zu kurz und war es bereits 1997.
-- Klaus
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