Driver ist ein Action-Rennspiel mit Thema Crime & Gangster ab 6 Jahre. Driver ist der Name einer Computerspiel-Serie, die dem Spieler Missionen mit hohem Fahranteil anbietet. In den ersten beiden Spielen der Reihe ist der Spieler damit beschäftigt - häufig auch unter Zeitdruck - von Punkt A nach Punkt B zu fahren. Ab dem dritten Teil wurden Third-Person-Shooter-Elemente ins Spielgeschehen aufgenommen, welche jedoch bei dem fünften Teil der Serie, Driver: San Francisco, wieder entfernt wurden. Große, frei befahrbare Städte, die in 3D modelliert sind, bilden dabei die Spielumgebung.
Erstmals in der Videospielgeschichte wurden Autoverfolgungsjagden in einer dreidimensionalen frei befahrbaren Stadt als Spielwelt geboten. Das Fahrverhalten der 1970er-Jahre-Wagen ist dabei eher auf Realismus ausgelegt und es existiert ein Schadensmodell für die Fahrzeuge.
Das Spiel ist unterteilt in einen sogenannten 'Undercover-Modus', 'Freie Fahrt' und mehrere 'Fahrspiele'. Der Undercover-Modus ist das Kernstück und erzählt eine Geschichte rund um den Undercover-Cop Tanner. In einem Motelzimmer nimmt der Spieler per Anrufbeantworter unterschiedliche Aufträge an. Mit dem zu Missionsbeginn zur Verfügung gestellten Auto muss die vorgegebene Aufgabe erfüllt werden, wobei es im Spiel prinzipiell nicht möglich ist, das Fahrzeug zu verlassen. Insgesamt beinhaltet die mittels vorgerenderten Zwischensequenzen erzählte Geschichte 35 Missionen in vier verschiedenen Großstädten, wobei sich die Grundstruktur der zweigeteilten Aufgaben immer ähnelt: Im ersten Teil muss der Spieler unter Zeitdruck ein bestimmtes Ziel in der Spielumgebung erreichen, im zweiten Teil gilt es, unbemerkt von der Polizei und mit funktionstüchtigem Auto die Mission abzuschließen.
Im Modus 'Freie Fahrt' kann sich der Spieler ohne Zielaufgaben frei durch eine der vier wählbaren Metropolen bewegen. Dabei ist es, wie im Undercover-Modus, nicht möglich, das Fahrzeug zu verlassen oder zu wechseln. Auch hier gibt es auf den Straßen neben dem normalen Zivilverkehr patrouillierende Streifenwagen der Polizei, die bei einem Verkehrsdelikt die Verfolgung des Spielers aufnehmen und diesen so lange rammen, bis das Spielerauto einen Totalschaden aufweist. 'Freie Fahrt' eignet sich zum Kennenlernen einer Stadt oder um sich mit der Polizei rasante Verfolgungsjagden zu liefern.
Im Modus 'Fahrspiele' stehen mehrere Varianten zur Auswahl, wie z. B. 'Flucht', 'Verfolgung' oder 'Survival'. So wird man bei 'Flucht' in einer ausgewählten Stadt mit einem verfolgenden Polizeiwagen ausgesetzt und Ziel des Spiels ist es, innerhalb kürzester Zeit den Verfolger abzuschütteln. Bei 'Verfolgung' muss der Spieler ein anderes Fahrzeug so lange verfolgen, bis entweder eine bestimmte Zeit abgelaufen, oder das zu verfolgende Fahrzeug zu Schrott gefahren ist.
Ein weiteres Novum in der Historie der Videospiele war der in Driver enthaltene Filmregisseur. Somit war es möglich, eine absolvierte Mission, freie Fahrt oder ein Fahrspiel aufzuzeichnen und mit einem internen Editor Kameraposition, -winkel, und -schwenks festzulegen und somit seine persönliche Verfolgungsjagd filmisch festzuhalten.
Das Setting des Spieles in den 1970er Jahren mit entsprechenden Fahrzeugen auf den Straßen und die hauptsächlich aus Funk und Soul bestehende Hintergrundmusik sind weitere Charakteristika und gleichzeitig Verweise auf die geistigen Vorbilder des Spieles. Zu diesen zählen vor allem Filme wie Bullitt, Die Straßen von San Francisco, Nur noch 60 Sekunden oder French Connection die allesamt spektakuläre Autoverfolgungsjagden boten. Die meisten Gemeinsamkeiten weist das Spiel mit dem Spielfilm Driver aus dem Jahr 1978 auf.
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