Saga Frontier 2 ist ein klassisches Rollenspiel im Anime & Manga-Stil ab 6 Jahre. SaGa ist der Oberbegriff für eine Serie von Computer-Rollenspielen für verschiedene Systeme, die seit 1988 veröffentlicht werden, und bisher neun Titel umfasst. Entwickler dieser Spiele ist in allen Fällen Square beziehungsweise der Nachfolger Square Enix, wobei für die Projekte der Serie fast durchgängig Akitoshi Kawazu in verschiedenen Positionen verantwortlich war.
Obwohl jeder Teil dieser Serie für sich alleingenommen steht, und bis auf allgemeine Thematiken oder Hintergrundgeschichten keine Verbindungen zu vorher oder nachher veröffentlichten Spielen hat, kann man die neun Spiele in drei einzelne Themengruppen gliedern. Das beruht einerseits auf den jeweils verwendeten Spielmechaniken und Hintergrundszenarien, andererseits auf den verschiedenen Konsolen, für welche die Spiele erschienen sind.
Die dritte und letzte kleine Serie mit SaGa-Hintergrund besteht aus drei Rollenspielen, welche zwischen 1997 und 2003 veröffentlicht wurden. Die ersten beiden Teile erschienen dabei unter dem Titel SaGa Frontier für die Playstation, der letzte Teil als Unlimited Saga für die Playstation 2. Alle Teile erschienen auch außerhalb Japans, SaGa Frontier 2 war zudem der erste Teil der Serie, der offiziell in Europa auf den Markt kam.
Nachdem das ursprünglich als vierter Teil der Romancing SaGa Serie geplante Spiel während der Entwicklungsphase aufgrund von Zeitmangel und einer neuen Ausrichtung als erster Teil der nun neuen SaGa Frontier Serie veröffentlicht wurde, hat man einen Großteil der alten Spielmechaniken und Grundideen ein weiteres Mal verwendet. Wiederum stehen einem bei Spielbeginn verschiedene Figuren zur Wahl, um die herum sich die Geschichte entwickelt, und die einen eigenen Fokus im Spiel haben. Ebenso wurde das System der Fortentwicklung der Spielgeschichte durch Erben und Nachfolger der Hauptfiguren wiederverwendet. Der spielerische Hintergrund ist dieses Mal deutlich Science Fiction-lastiger als in Romancing Saga, wo der Fantasyaspekt noch im Vordergrund stand. Neue technische Möglichkeiten, welche die Playstation bot, wurden nur wenig, zum Beispiel durch erweiterte grafische Darstellungen wie eine isometrische Betrachtungsweise der Oberwelt genutzt, während traditionelle Techniken wie handgezeichnete Hintergründe weiterhin für Zwischensequenzen eingesetzt wurden.
Schon durch die ursprüngliche Designentscheidung, einen vierten Teil der Romancing SaGa entwickeln zu wollen, wurde festgelegt, dass ein weiteres Mal die bisher bekannten Kampf- und Spielmechaniken zum Einsatz kommen werden. Neu hinzugekommen sind beispielsweise eine zusätzliche Motivation und Spielhilfe für ein erneutes Durchspielen mit einer anderen Figur, indem ein erstmals erfolgreich abgeschlossenes Spiel Boni für spätere Spiele bietet. Im zweiten Teil konzentrierte man sich auf zwei Hauptgeschichten, und führte nach dem Vorbild von Suikoden zusätzliche Möglichkeiten zur Auseinandersetzung ein. Der dritte Teil, Unlimited Saga, wich dagegen stark von den Vorgängerversionen ab. Bewegungen in der Umgebung und den Verliesen erfolgt nun rundenbasiert wie in einem Tabletopspiel, wobei an jedem Punkt der Bewegung zufällige Ereignisse wie Fallen, Hindernisse oder Gegner eintreten können. Ein weiteres neues Element ist das Reel (Rolle/Band), welches ein Zufallselement bei der Anwendung von Spielaktionen wie dem Öffnen einer Kiste oder der Anwendung eines Zauberspruches einführt. Vergleichbar dem Judgment Wheel aus Shadow Hearts werden dabei verschiedene Erfolgs- und Misserfolgszonen über ein rotierendes Band verteilt, wobei die Verteilung von den eigenen Fähigkeiten abhängt. Je nachdem, wo das Band beim Tastendruck anhält, wird die gewünschte Aktion durchgeführt. Zudem existiert in diesem letzten Teil der Serie ein System aus Fähigkeiten, die in ein Raster platziert werden können, um die Ausrichtung der gespielten Figuren zu einem Teil selbst zu beeinflussen, der sich aus der Art und Weise ergibt, wie grundlegende Fähigkeiten untereinander kombiniert werden.
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