Final Fantasy IV ist ein actiongeladenes Rollenspiel im Anime & Manga-Stil ab 6 Jahre. Das Spiel wurde in Japan am 21. August 1991 als erster Teil der Reihe für die Spielkonsole SNES veröffentlicht. In Nordamerika erschien es in einer inhaltlich reduzierten und stark vereinfachten Form als 'Easytype'-Version im November 1991 unter dem Namen Final Fantasy II. In Europa ist die Ur-Version Jahre später als Remake als Teil der europäischen Final Fantasy Anthology auf der PlayStation auf Englisch erschienen. Eine Neuauflage mit einigen Änderungen und Erweiterungen (u. a. zwei Bonus-Dungeons) erschien für den GameBoy Advance am 12. Dezember 2005 in Japan und am 2. Juni 2006 in Europa. 2007 folgte eine grafisch komplett in 3D überarbeitete Fassung für den Nintendo DS, welche in dieser Version auch für ios und Android erschien.
Die Geschichte handelt vom Dunkelritter Cecil, dem Anführer der Rotschwingen des Königreichs Baron. Das Spiel beginnt damit, dass er einen Kristall aus der Stadt Mysidia rauben muss, was ihn in einen Gewissenskonflikt stürzt. Cecil wird nun zusammen mit seinem Freund Kain vom König in das Beschwörerdorf Nebel geschickt, um dort ein Paket abzuliefern. Dieses entpuppt sich aber als Bombe, mit der der machthungrige König von Baron das Dorf auslöschen wollte. Nur das Mädchen Rydia überlebt. Cecil wendet sich nun endgültig von Baron ab.
Im Verlauf seiner Reise trifft Cecil einige Gefährten, mit denen er Baron bekämpft. Es stellt sich heraus, dass nicht der König selbst, sondern ein gewisser Golbez der wahre Bösewicht ist, der im Hintergrund seine Fäden zieht. Cecil und seine Kameraden versuchen ihn davon abzuhalten, alle vier Kristalle zu erbeuten. Dies gelingt ihnen jedoch nicht.
Die Gruppe steigt nun in die Unterwelt hinunter, wo sie auf Zwerge trifft. Unter der Erde gibt es nämlich vier weitere Kristalle, die Golbez ebenfalls erlangen will. Er glaubt, dass er mithilfe aller acht Kristalle den Turm von Babil aktivieren kann, der ihm den Weg zum Mond weisen soll, wo er hofft, Macht jenseits menschlichen Vorstellungsvermögens zu finden.
Golbez weiß jedoch nicht, dass sich auf dem Mond die Rasse der Lunarianer befindet, deren Planet einst vernichtet wurde. Daraufhin wollten sie auf die Erde umsiedeln, doch als sie die junge Rasse der Menschen sahen, verzichteten sie darauf, jenen ihren Planeten zu stehlen und bauten einen zweiten Mond, auf dem sie fortan lebten. Einer der Lunarianer, genannt Zemus wollte jedoch keine Rücksicht den Menschen gegenüber zeigen und sie zwecks der Umsiedlung seines eigenen Volkes auslöschen, worauf die Lunarianer ihn in einen Tiefschlaf versetzten, er aber trotzdem in der Gegenwart der Geschichte Golbez durch seinen Hass für seine eigenen finsteren Absichten kontrollieren konnte.
Höhepunkt des Spiels ist die Landung auf dem Mond und die Konfrontation mit dem erwachten Zemus, dessen Hass im Laufe der Zeit immer größer wurde.
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